Rauhnächte

Rauhnächte – 12 geheimnisvolle Tage zwischen den Jahren

Rauhnächte – Bedeutung

Die Rauhnächte sind die 12 heiligen Nächte zwischen dem 25.Dezember und dem 06.Januar des neuen Jahres. Der 06. Januar wird auch als Drei-Königs-Tag bezeichnet. An diesem Tag sind nach der christlichen Glaubensgeschichte die heiligen drei Könige (Sternendeuter) durch den Stern von Bethlehem zu Jesu Geburtsstätte geführt worden.

Rauhnächte – Ursprung

Die 12 Rauhnächte sind auf den Wechsel zwischen dem Mondjahr mit 354 Tagen auf das Sonnenjahr mit 365 Tagen zurückzuführen. Die Differenz der Tage beträgt genau 11 Tage und 12 Nächte. Sie gelten auch als tote Tage und wurden in der alten Mythologie als Tage angesehen, in denen die Naturgesetze außer Kraft traten. In diesen Tagen sollten die Tore zu anderen Welten geöffnet werden. Geister trieben ihr Unwesen und wurde mit allerlei Räucherwerk aus den Häusern und Ställen vertrieben. Dadurch wurde der Ursprung gelegt, sich in dieser Zeit der Geisterbeschwörung und Wahrsagerei zu widmen.

Rauhnächte – Rituale

In der katholischen Kirche ist das Räuchern auch heute noch Brauchtum. Besonders Häuser und Plätze wurden durch einen katholischen Priester mit dem Weihrauchfass eingeweiht.

Rauhnächte – Anregungen

Die Rauhnächte sind eine Zeit des Wandels. Eine Übergangszeit vom alten Jahr in das Neue. Diese Zeit zwischen den Jahren bietet sich dafür an einen Jahresrückblick durchzuführen, über das vergangene Jahr nachzudenken, abzuschließen und sich für neue Wege und Ziele vorzubereiten.Sie bietet Raum für Rückbesinnung und Meditation. In dieser Zeit darfst du dich auf dich selbst besinnen. Frage dich einmal;

  • was hat mir im letzten Jahr besonders gut gefallen? Welche schönen Momente durfte ich erleben?
  • Was war mir besonders wichtig und was möchte ich davon mitnehmen in das neue Jahr?
  • Welche Werte habe ich gelebt? Welche Werte waren mir wichtig?
  • Wo wurde ich enttäuscht? Was möchte ich hinter mir lassen? Von wem oder was möchte ich mich verabschieden? Von wem oder was musste ich mich verabschieden?
  • Was könnte es Gutes haben mich davon zu trennen oder zu distanzieren?
  • Welche Ziele habe ich für das kommende Jahr? Möchte ich Neues lernen oder können und /oder Altes loswerden (Süchte)?
  • Wie schaut es mit meinem Verhältnis zu mir selbst aus? Liebe ich mich selber so, wie ich von anderen geliebt werden möchte?
  • Fühle ich meine Bedürfnisse?
  • Kann ich meine Fehler und Unzulänglichkeiten annehmen und mich trotzdem lieben?
  • Liebe ich meine Liebsten so, wie ich von ihnen geliebt werden möchte? Zeige ich es ihnen auch so, wie ich es von ihnen gezeigt bekommen haben möchte?

Mit diesen anregenden Fragen möchte ich dir einen kleinen Anstoß dazu geben, über dein Leben nachzudenken.

Heutzutage muss man nicht unbedingt mehr die Geister ausräuchern; wohl aber die negativen Gedanken, die unser Handeln und unsere Zukunft beeinflussen. Schau sie dir an, nimm sie wahr und lass sie gehen. Ersetze sie durch neue, positive, zielführende Gedanken. Nutze dafür die Kraft der Affirmationen und der Meditation.

Ich wünsche dir ein gesegnetes neues Jahr.

Eva

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